Zebrakuchen – lecker, saftig und genial

Heute habe ich für den Morgen geplanten Familienkaffee einen Kuchen gebacken. Dabei bin ich seit langem von dem üblichen Marmorkuchen abgekommen. Mein Favorit unter den Rührkuchen, ist seit meiner Kindheit der extrem leckere Zebrakuchen. Nicht nur, dass der Kuchen auf Grund seines interessanten Musters die Gespräche auf sich zieht, nein, er schmeckt dazu auch noch einfach gut.

Aber was macht den Kuchen so besonders? Nun, eigentlich nicht viel. Im Prinzip ist es ein gewöhnlicher Kuchen, der eben mit seinen besonderen Farbwechsel besticht. Wie so oft ist die Optik hier ausschlaggebend, denn wie heißt es so schön? Das Auge isst mit. Und was mir persönlich noch besonders gefällt, ist dass der Kuchen nach ein, zwei Tagen richtig saftig wird. Genau so, wie ich mir einen „Rührkuchen“ vorstelle. Ein trockener Rührkuchen ist für mich ein Graus.


So soll der Kuchen mal aussehen:

 

Und mit diesem Rezept klappt es mit dem tierischen Geschmackserlebnis 🙂


Zutaten:

  • 5 Eigelb
  • 300g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125 ml warmes Wasser
  • 250 ml Öl (Sonnenblume)
  • 375g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 5 Eiweiß

Eigelb, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig rühren. Warmes Wasser und Öl dazugeben, anschließend Mehl und Backpulver.
In einer separaten Schüssel das Eiweiß zu Eischnee schlagen und diesen dann unter die Teigmasse unterheben. Dadurch wird der Teig besonders fluffig.
Nun die Hälfte des Teiges mit zwei Esslöffeln Kakao mischen und die Springform einfetten.

Und jetzt kommt der Clou: abwechselnd einen Klecks (1 bis 2 Esslöffel) hellen Teig und dunklen Teig in die Mitte der Springform geben. Immer wieder auf dieselbe Stelle, bis der Teig zu Ende ist. Das Zebra-Muster entsteht dadurch, dass der Teig bei jedem neuen Löffel Teig weiter nach außen fließt und die vorherige Farbe aus der Mitte verdrängt. Noch einmal: es ist wichtig, dass ihr Löffel für Löffel immer auf dieselbe Stelle gebt und nicht nebeneinander.

Wenn ihr fertig seid, dann kommt der Kuchen bei 180°C für 50 bis 60 Minuten in den Backofen. Nach 50 Minuten den Stäbchen-Test machen und bei Bedarf noch etwas länger im Backofen lassen. Ich lasse meist den Test aus und nehme etwa 55 Minuten Backzeit. Je nachdem wie gut ihr euren Backofen kennt 😉

Kuchen abkühlen lassen und aus Springform nehmen. Nach Lust und Laune entweder ohne Glasur bzw. mit Puderzucker servieren oder eine Zucker- oder Schokoglasur darüber streichen und trocknen lassen. Meiner Meinung nach, schmeckt der Kuchen am Besten nach ein zwei Tagen.

Bon appétit